KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

„Homöopathie ist die Kunst, durch einen gezielten Impuls die Selbstheilungskräfte so anzuregen, dass eine nachhaltige Gesundung von innen möglich wird.“

 Das bedeutet, es werden nicht einfach oberflächlich Symptome beseitigt. Wer bei jeder Migräne eine Schmerztablette nimmt, ist zwar für den Moment die Kopfschmerzen los. Die Störung im System, die erst zu diesen Kopfschmerzen führt, ist damit aber nicht beseitigt.

Hier setzt die homöopathische Behandlung an: Sie kämpft nicht gegen die Krankheit, sondern gibt Impulse, die den Organismus in seiner Selbstregulation unterstützen können. Diese Impulse müssen ganz individuell passend gesetzt werden, darum wird in der Homöopathie nie eine bestimmte Krankheit behandelt, sondern immer die ganze Person in der Gesamtheit der individuellen Beschwerden.

 

Homöopathische Behandlung

Neben akuten Krankheiten behandle ich vor allem chronisch oder chronisch wiederkehrende Krankheitszustände homöopathisch. Das geschieht im Rahmen einer sogenannten „konstitutionellen Behandlung„. Das Ziel hierbei ist es, den Organismus wieder in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Da ich klassisch homöopathisch arbeite, setze ich nur individuell ausgewählte Einzelmittel nach einer ausführlichen Anamnese ein.

Die Erstanamnese

Eine sorgfältige Erstanamnese ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Bitte rechnen Sie mit ungefähr 2-3 Stunden. Im Rahmen der Anamnese werden nicht nur die Symptome mit ihren genauen Modalitäten (wann ist es besser, was verschlechtert?) sondern auch emotionale und körperliche Eigenheiten, allgemeine Lebensumstände, die Vorgeschichte und auch die Familiengeschichte erfragt. Denn oft geben zum Beispiel Erkrankungen, die in einer Familie gehäuft vorkommen, wertvolle Hinweise für die entsprechenden homöopathischen Mittel.

Nach gründlicher Auswertung der Erstanamnese wird das entsprechende homöopathische Arzneimittel verschrieben. Damit es homöopathisch wirken kann, muss es genau zum Zustand des Patienten oder der Patientin passen. So kann es sein, dass zehn Patient*innen mit Husten zehn unterschiedliche Mittel bekommen. Deshalb gibt es in der klassischen Homöopathie auch kein „Hustenmittel“.

Weitere Begleitung

Bei einem Follow-up-Termin ca. 6 Wochen nach Einnahme wird der Verlauf der Erkrankung bzw. des Gesundungsprozesses beurteilt. Wie ist der Gesamtzustand, welche Symptome haben nachgelassen, sind „alte Symptome“ zurückgekehrt, kam es evtl. zu einer Erstreaktion („Erstverschlimmerung“ der Symptome, die dann aber rasch nachlässt)?

Die weiteren Termine richten sich dann nach dem Verlauf und evtl. auftretenden akuten Erkrankungen. Meist sind aber wenige Termine im Jahr ausreichend.

Homöopathie für Kinder

Klassische Homöopathie verfolgt einen ganzheitlichen und individuellen Ansatz und bezieht immer den ganzen Menschen mit ein – das körperliche und seelische Befinden. Krankheiten werden nicht isoliert gesehen, sondern als Ausdruck einer tiefer liegenden Störung in der Selbstregulation des Organismus.

Diese Selbstregulation kann bei Kindern meist schneller wieder angestoßen werden als bei Erwachsenen, da sie noch weniger durch verschiedene schädliche Einflüsse beeinträchtigt ist. So kann eine frühzeitige homöopathische Begleitung (eine sogenannte konstitutionelle Therapie) den Organismus dabei unterstützen, eventuell vorhandene anlagebedingte „Schwächen“ auszugleichen (z.B. eine Tendenz mit wiederkehrender Bronchitis oder Mittelohrentzündungen zu reagieren). Denn es geht in der Homöopathie eben nicht darum, nur „die Symptome wegzumachen“, sondern die Erkältungsneigung an sich zu behandeln.

Anwendungsgebiete

Aus juristischen Gründen darf ich hier keine Anwendungsgebiete bzw. einzelne Krankheiten nennen. Zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Behandlung mit Klassischer Homöopathie in Ihrem Fall berate ich Sie dazu sehr gerne in einem Infogespräch.
(Termine unter Tel. 817 97 410 oder info[at ]lenaupraxis.de)