CRANIOSACRALE THERAPIE

Unsere natürlichen Selbstheilungsmechanismen können auf verschiedenste Art und Weise angeregt werden. Neben der Homöopathie erlebe ich die CranioSacrale Therapie als beeindruckend tief und dabei extrem sanft wirkende Möglichkeit dafür.

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Wie funktioniert CranioSacrale Therapie?

Das CranioSacrale System ist die Umgebung, in welcher Gehirn und Rückenmark funktionieren. Es befindet sich zwischen dem Schädel (lat: cranium) und dem Kreuzbein (lat: sacrum). Hier zirkuliert der Liquor (die Gehirn- bzw. Rückenmarksflüssigkeit) und schützt unser zentrales Nervensystem. Umhüllt wird dieses empfindliche System von den Hirn- und Rückenmarkshäuten. Durch sehr sanfte Berührungen kann sich der/die Behandelnde in die feinsten Bewegungen des CranioSacralen Systems einfühlen und eventuell vorhandene Behinderungen und Verspannungen des CranioSacralen und auch umgebenden Gewebes ertasten und behandeln. Dies wiederum kann die funktionelle Freiheit des Nerven- und Hormonsystems positiv beeinflussen. So können negative Auswirkungen von Stress verringert und das Immunsystem gestärkt werden.

Körper und Seele – viel mehr als eine manuelle Therapie

Ich behandle dabei nach John Upledger (dem Begründer der CranioSacralen Therapie), einem amerikanischen Arzt und Osteopathen. Dieser entdeckte in den 1970er Jahren empirisch, dass diverse Symptome und Probleme im Körper in Zusammenhang mit funktionellen Störungen im Bereich des Schädels zusammenhingen und dass es für die Behandlung dieser Störungen ein systematisches Behandeln der Körperfaszien und der Membranen des Nervensystems benötigte. Im Lauf der Zeit wurde ihm immer bewusster, dass Spannungen in den Faszien und Membranen eben nicht nur lokale Phänomene sind, sondern auch physischer Abdruck eines belastendes Ereignisses – für den Menschen als traumatisch erlebt – sein können. Oft reicht eine rein lokale manuelle Behandlung nicht aus, um diese physischen Traumaspuren auflösen zu können. Diese benötigen spezifische energetisch-verbale Behandlungstechniken, um so zu einer nachhaltigen Gewebeentspannung und damit zu einer Verbesserung der Fließfähigkeiten im Körper zu gelangen. Somit ist die CranioSacrale Therapie weit mehr als eine manuelle Behandlungsform zur Entspannung von Faszien und Gewebe. Sie bezieht bewusst emotionale Faktoren mit ein und ist so eine im wahrsten Sinne des Wortes ganzheitliche Methode.

Möglichkeiten und Grenzen der CranioSacralen Therapie

Alle Symptome, die auf mögliche Dysbalancen des Nerven- und Hormonsystems zurückgeführt werden können, sind Indikationen für die Überprüfung des CranioSacralen Systems und dessen Behandlung mit Hilfe der CranioSacralen Therapie.

Beispiele hierfür sind:

  • Migräne und Kopfschmerzen
  • chronische Nacken- und Rückenschmerzen
  • stress- und spannungsbedingte Störungen
  • koordinative Störungen, insbesondere im Säuglingsalter
  • Dysfunktionen des zentralen Nervensystems oder des Hormonsystems
  • Konzentrations-, Lern- und Sprach-, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
  • orthopädische Probleme des Rückens (Bandscheibenprobleme, Lumbalgie, etc.)
  • chronische Übermüdung oder Erschöpfung
  • funktionelle vegetative Dysfunktionen (diese können sich u.a. in Schlafproblemen, Verdauungsstörungen, Erschöpfung zeigen)

Kosten der Behandlung